Spoileralarm

Die 5. Welle - Rick Yancey

Die fünfte Welle  - Rick Yancey

Der 21. Dezember 2012 war nichts dagegen

 

Seiten: 480

 

Geweint: Schon auf den ersten 50 Seiten

 

Cover: Alle sagen immer das Cover würde super aussehen, oder wie ein Hasenkopf. Ich komme mal mit einer ganz anderen Theorie. Das sieht für mich aus wie eine Taube mit einem Blatt, und wenn ich mich nicht täusche, ist das doch die Geschichte mit der Arche Noah? Ein Neuanfang, die ganze Welt wurde überflutet und nur wenige haben überlebt. Na? Und ich finde dieses Symbol auch unglaublich passend.

 

Inhalt: Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...

 

Meinung: Dieses Buch ist einfach nur schrecklich. Und ich meine nicht im Sinne von: Es ist unglaublich blöd, bah, ieh, sondern: Wie kann der Autor nur so grausam sein und mit meiner kleinen zerbrechlichen Psyche spielen. Schon im ersten Kapitel war ich so bedrückt und habe gedacht, dass ich das Buch nie zu Ende lesen kann. Cassie kämpft sich alleine durch die zerbombte Welt. Sie hat bereits vier Wellen überlebt und will ihren kleinen Bruder wieder aus dem Camp holen in welches er gebracht wurde. Sie hat ihre Mutter sterben sehen und vor ihren Augen wurde ihr Vater ermordet.  Und wenn man als Leser noch nicht genug geweint hat, dann kommt es wie es kommen musste, Cassie wird  angeschossen.

Daraufhin folgt ein Schnitt, den ich etwas ungünstig fand. Ich habe erst nach einigen Seiten gemerkt das der Protagonist irgendwie nicht mehr Cassie ist. Und dachte noch, das kann ja nur Ben Parish sein, er muss es sein. Er ist es. 

Dann gibt es da noch Evan, und ich muss gestehen auch gegen Ende, ich hab mich schon ein bisschen in ihn verliebt. Er pflegt Cassie, nachdem sie fast gestorben ist, und versorgt sie. Er will ihr zwar helfen ihren Bruder zu holen, aber irgendwie auch nicht. Sammy wird in der Zwischenzeit im Camp ausgebildet und Ben darf sich um ihn kümmern.

Nachdem im Mittelteil erstmal nicht allzuviel passiert machen sich unsere Hauptprotagonisten alle Gedanken darüber, wer sie sind und was sie mit der fünften Welle zu tun haben könnten.
Und so kommt es auf den letzten 100 Seiten Schlag auf Schlag, ich hab das Buch fast noch 40 Seiten vor Schluss abgebrochen weil es mich einfach nur noch verstört hat.

 

Fazit: Ich bin so froh, dass jetzt mindestens ein Jahr Zeit ist sich von dem Buch zu erholen bevor der zweite Band erscheint. Und zum ersten Mal kann ich sagen das mir ein gehyptes Buch sehr gut gefallen hat.